Foto: CIO Konferenz Potsdam 2011
Herzlich willkommen

Herzlich willkommen bei ISPRAT

ISPRAT ist eine Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis. Ziel der Forschungskooperation ist der Einsatz von Informationstechnologie zur Erleichterung der Kommunikation zwischen Bürger und der Verwaltung der öffentlichen Hand. Die Informationstechnologie soll dabei aufgrund ihrer Auswirkung auf Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung nicht nur als technisch-organisatorische, sondern auch als politisch verstandene Disziplin gesehen werden.

Aktuelles

Mehr Mut in der Verwaltung!

Einen Transferbeitrag leistete ISPRAT mit der 8. CIO-Konferenz am 15.Mai 2012. CIOs aus Verwaltung und Wirtschaft diskutierten in Nürnberg die digitale Revolution in der Arbeitswelt.

Matthias Kammer, Vorstandsvorsitzender von ISPRAT: „Technik, Gesellschaft und Arbeitswelt verändern sich rasanter als je zuvor. IT-getriebene Veränderungen des 21. Jahrhunderts sind aber mehr als Technik-Projekte.“

Die Teilnehmer der diesjährigen CIO-Konferenz "Transformation der öffentlichen Verwaltung Deutschlands: Ansätze für Politik, Organisation und Informationstechnologie" erhielten Einblick in die Transformation der IT in einer Großorganisation des öffentlichen Sektors, lernten einen komplexen Veränderungsprozess in der Privatwirtschaft kennen und gewann Einsichten über das Management von komplexen Veränderungen – einschließlich ihrer politischen und organisatorischen Voraussetzungen.

Vorträge

Transformation der IT in Großorganisationen
 
Das Management von Transformationen – Zentrale Herausforderungen für dieses Jahrzehnt

Behördenrufnummer 115: Werkzeug für Verwaltungsumbau

• Politik verkennt den Wert der D115 bei Reformprojekten
• 8. ISPRAT CIO-Konferenz diskutiert Transformation der Verwaltung

Nürnberg, 15. Mai 2012. Verwaltungen benötigen für den Erfolg von Modernisierungsprojekten hohen externen Druck und die Bereitschaft der politisch Verantwortlichen, für Reformen zu werben, auch wenn sie politisches Kapital riskieren. Politik muss zudem den Wert der Behördenrufnummer D115 bei einer nachhaltigen Verwaltungsreform erkennen. Das sagte Prof. Dr. Jobst Fiedler, Inhaber der Professur für Public and Financial Management an der Hertie School of Governance, anlässlich der 8. ISPRAT CIO-Tagung in Nürnberg.

Pressemeldung                            Presseservice 8. CIO Konferenz

Politiker im Netz

Web 2.0 im Bundestag: Interaktion mit Bürgern ausbaufähig

•   Neuer Social Media Index macht Web 2.0-Aktivitäten der MdBs transparent
•   Nur eine Minderheit der Abgeordneten ist im Web 2.0 aktiv

Hamburg, 23. April 2012. Nur wenige Bundestagsabgeordnete nutzen Social Media-Plattformen für einen Dialog mit Bürgern. Eine kleine Gruppe sehr aktiver Web 2.0-Champions steht einer Mehrheit nur selten aktiver Abgeordneter gegenüber. Zwar hat die Mehrzahl der Volksvertreter Accounts bei Facebook, Twitter & Co. Die Chancen einer regelmäßigen Interaktion via Social Media schöpfen aber bislang nur wenige Abgeordnete aus. Junge Volksvertreter urbaner Wahlkreise zeigen sich besonders offen für das Web 2.0.

Das sind Ergebnisse des ISPRAT-Projekts „Politiker im Netz: Der Social Media Activity Index 2011 des 17. Deutschen Bundestags“, durchgeführt vom Institut für Medien und Kommunikationsmanagement (MCM) der Universität St. Gallen.

 

Politiker im Netz: Zwischenbericht          Pressemeldung

 

 

Projekt-Report: A Review of 311 in New York City

D115 ist ein Steuerungsinstrument, das umfassender als bislang genutzt werden sollte.

Zu diesem Ergebnis kommt ein ISPRAT-Report über die Rolle von einheitlichen Behördenrufnummern bei der Modernisierung der Verwaltung. Der Report analysiert den aktuellen Entwicklungsstand des Bürger-Services 311 in New York City und leitet Empfehlungen zur Evolution der D115 ab. Die 311 ist Vorbild für die deutsche Behördenrufnummer 115 gewesen. Sie ist deutlich breiter in Steuerung und Kommunikation von Politik und Verwaltung integriert.

ISPRAT-Vorstandsvorsitzender Matthias Kammer:Es sollte Politik und Verwaltung interessieren, wo Bürgern der Schuh drückt. Die 115 eignet sich dazu gut."

 

Projektreport        
 
Pressemeldung

 

 

ISPRAT Whitepaper - Die einheitliche Behördenrufnummer 115 als Katalysator  für die Transformation der öffentlichen Verwaltung in Deutschland

Zitat aus dem Geleitwort:

Der einheitliche Behördenruf 115 ist einer der effektivsten Tempomacher für
einen umfassenden Modernisierungsprozess der öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Inzwischen bietet der Behördenruf schon ca. 18 Millionen Bür-
gern einen einfachen telefonischen Zugang zur Verwaltung von Bund, Ländern
und Kommunen und zu Antworten auf ihre Fragen. Damit ist die Einführung
der Behördenrufnummer 115 ein beispielhafter Erfolg für die Entwicklung eines modernen digitalen Deutschlands, das für Bürger und Verwaltung gleichermaßen Nutzen schafft.


Das Besondere dabei: Dieser Erfolg war möglich, ohne dass ein einziges Gesetz verabschiedet werden musste. Alle heute und künftig beteiligten öffentlichen Körperschaften nehmen auf freiwilliger Basis teil und akzeptieren dabei die Anfor-derungen an die Qualität der zu erbringenden Dienstleistungen.

Staatssekretär Horst Westerfeld
Bevollmächtigter der Hessischen Landesregierung für E-Government und Informationstechnologie

 

 

ISPRAT Projekt
Web 2.0 in der deutschen Verwaltung - Social Media Guidelines

Die „Social Media Guidelines“ sind das Ergebnis der rechts- und verwaltungs-wissenschaftlichen Auseinandersetzung des Lorenz-von-Stein-Instituts für Verwaltungswissenschaften im Rahmen des von ISPRAT geförderten Projekts „Web 2.0 in der öffentlichen Verwaltung“. Da soziale Netzwerke auch für die öffentliche Verwaltung immer wichtiger werden, empfiehlt die Studie, den Umgang mit diesen Diensten an einem Regelwerk auszurichten. Die Nutzung der Dienste kommt vor allem für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch für den fachlichen Diskurs in Betracht, soweit die öffentliche Verwaltung ihr konkretes „Verhalten auf der Plattform“ an bestimmten Vorgaben ausrichtet und rechtlich bedenkliche Funktion nicht oder nur eingeschränkt nutzt. Im zweiten Teil der Studie finden sich konkrete Formulierungs-vorschläge zur Gestaltung eines Regelwerks. Die Richtlinien für die Einbindung sozialer Netzwerke sind nicht „in Stein gemeißelt“. Sie sollen offen diskutiert und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Social Media Guidelines

Pressemeldung

 

 

Abschlussbericht Sicherheit vs. Privatheit 

Warum geben Menschen in sozialen Netzwerken viele Daten preis, misstrauen aber Online-Shops oder Verwaltungsangeboten? Eine Studie ergab, dass Internet-Nutzer bereit sind, für Transaktionen Daten zu übermitteln, wenn der Tausch „Daten gegen Leistung“ fair und nachvollziehbar ist. Sie vertrauen Anbietern, die in der Offline-Welt einen guten Ruf haben. Auch Qualität von Webseiten und Kundenservice stärken das Vertrauen.

Abschlussbericht Sicherheit vs. Privatheit

Pressemeldung